Philipp Heinisch

Nach 20jähriger Tätigkeit als Anwalt mit eigener Kanzlei habe ich mich ent-schieden, der Stimme meines Herzens zu folgen und bildender Künstler zu werden.

Viele liebe Menschen, die ich an dieser Stelle nicht alle namentlich auffüh-ren kann, haben mich auf meinem Weg unterstützt. Dafür danke ich ihnen herzlich. Ganz besonders danke ich meiner ersten Frau Muriel, die mich zum Berufswechsel ermutigt hat und meiner jetzigen Frau Isolde, die mich seit 20 Jahren ideell und materiell fördert und unterstützt.

Von einem künstlerischen Zuhause geprägt, war Zeichnen schon immer meine Leidenschaft. Meine Vater, Rudolf Heinisch war in der Nazi – Zeit „Entarteter Künstler“ sein bekanntestes Bild „Portrait Paul Hindemith“ wurde von den Nazis vernichtet.

Ich sehe mich in der Tradition des Gerechtigkeitsbildes, einer Kunstrich-tung, die seit etwa 800 Jahren zum Rechtsbewusstsein beigetragen hat – auch durch die Karikatur seit 1830 in Frankreich ( Honoré Daumier Grandville Ch. Philippon), seit 1945 in Deutschland A. Paul Weber . Dazu halte ich Vorträge, u.a. bei juristischen Gesellschaften, Lehrauftrag an der Uni Potsdam .

Das Gerechtigkeitsbild soll den Betrachter daran erinnern, dass das Recht ein hohes Gut ist, das man auch missbrauchen kann. Die vielen Seiten des Rechts zeige ich in Bildern „mit Herz und Verstand“. Etliche von ihnen ha-ben in Kanzleien und Institutionen ihren Platz gefunden.

In meinen Alter ( Jg. 1945)möchte ich mein Gesamtwerk von ca. 2.000 Bil-dern aus der Juristenwelt, die thematisch gegliedert und alle digitalisiert sind, in eine Institutionen einbringen – möglichst in einem eigenen Museum oder in einem passenden Umfeld.

Ich möchte Kontakt zu den Menschen herstellen, die ähnlichen denken und das Projekt ideell und materiell unterstützen.